Warten bis man eine Rezension schreibt?

07 Mai 2018



Ein Buchblog lebt von seinen Rezensionen, demnach sind diese auch sehr wichtig. Vielleicht sogar der wichtigste Teil, aber das sieht natürlich jeder anders. Nachdem sich in letzter Zeit die Fragen zu den Bewertungen häufen und viele auch ihre Sterne abschaffen, was ich selbst auch bereits getan habe, stellt sich mir nun eine neue Frage.
Ist es richtig Rezensionen sofort zu schreiben, oder sollte man doch etwas warten?



Wie lange sollte man warten, bis man eine Rezension schreibt?

Ist es besser, wenn man sie sofort schreibt, sobald die letzte Seite gelesen wurde? Denn dann ist alles noch frisch, die Story und die Charaktere bekannt. Aber Meinungen können sich ändern. So ist es auch bei Büchern.
Wenn man sie später rezensiert hat man Zeit noch einmal alles sacken zu lassen. War die Geschichte wirklich so gut oder gab es doch einige Punkte, die mir nicht so gefallen haben?
Manchmal ist es gar nicht so verkerht ein paar Tage zu warten und sich dann erst an die Rezension zu setzen. Zu lange sollte man sich allerdings keine Zeit lassen, da sonst wichtige Informationen verloren gehen könnten. Wenn man sich nebenbei Notizen macht, ist das nicht der Fall.

Was macht das für Unterschiede?

Schon oft ist mir aufgefallen, dass sich meine Meinung geändert hat. Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat, war nach einiger Zeit des Nachdenkens gar nicht mehr so toll. Einfach, weil mir nach und nach Dinge aufgefallen sind, die mir auf den zweiten Blick nicht gefallen haben.
Umgekehrt ist es genau so. Bücher, die ich erst gar nicht toll fand, haben sich Stück für Stück nach oben gearbeitet.
Es ist also nicht ganz einfach direkt zu entscheiden ob das Buch nun gut oder halt nicht gut war.

Sollte man also warten?

Ja, Nein, also eigentlich ist es egal. Ich selber komme besser damit klar das Buch erst einmal ein paar Tage ruhen zu lassen. Ob es bei anderen genau so ist, ist ihnen selbst überlassen. Persönlich glaube ich, dass es besser ist zu warten, auch wenn ich das nicht so oft einhalte, was ich ändern sollte.
Oder die Rezension vorschreiben, aber noch nicht zu veröffentlichen, was auch Einige machen. Ich selbst sollte mir das auch einmal angewöhnen. 


Wie handhabt ihr das? Lasst ihr die Geschichte erst einmal ein wenig ruhen, oder schreibt ihr sofort drauf laus, nachdem das Buch gelesen ist?

Kommentare:

  1. Ich schreibe nur über Klassiker, und die meisten habe ich schon öfters gelesen. Daher stellt sich diese Frag bei mir gar nicht.

    Aber ich würde auf jeden Fall nach dem ersten Lesen eine kurze Rezension nur für mich schreiben und die dann liegen lassen und später überarbeiten.

    Thomas.

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  2. Hallo^^

    Normal mache ich es so, dass ich die Rezi so schnell wie möglich schreibe, nachdem ich das Buch beendet habe, einfach, damit ich nichts an Eindrücken und Erinnerungen vergesse, die ich noch unbedingt in die Rezi miteinbringen möchte. Aber in letzter Zeit lasse ich es schleifen und jetzt müsste ich die Bücher praktisch nochmal lesen, damit ich wieder auf die gleichen Gedanken komme, weil ich sonst nicht wüsste, was ich bei der Rezi schreiben könnte.

    Lg,
    Kira

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    1. Das habe ich am Anfang auch immer gemacht, aber irgendwie hat sich zu 55% meine Meinung geändert. Seit dem lasse ich die Bücher meist nochmal sacken.
      Aber ich kenne das Problem, dass man alles vergessen könte.
      Ich muss vllt mal Notizen machen xD

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  3. Das hängt bei mir auch immer ein wenig vom Buch ab. Bei manchen muss ich erst zu Ende denken, recherchieren, bevor ich eine Besprechung schreiben möchte. Und dann ist da natürlich immer der Faktor Zeit, der sein Übriges tut.

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    1. Zeit kann zwar manchmal blöd sein, aber in der Hinsicht kann sie sogar helfen

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  4. Hi!

    Also ich schreibe die Rezension immer, bevor ich das nächste Buch anfange. Einfach weil ich sehr vergesslich bin und wenn ich dann die neuen Eindrücke der neuen Geschichte im Kopf habe, kann ich das Gefühl nicht mehr so gut beschreiben, das ich beim vorherigen beim LEsen hatte.

    Und ja, ich mach mir Notizen :D Aber die sind eine Hilfe, ein Anhaltspunkt, aber mit denen alleine könnte ich nicht mit dem Gefühl für das Buch schreiben, wenn ich schon 2-3 andere zwischenzeitlich gelesen hätte.

    Also ich schreib sie gleich, ABER ich veröffentliche sie nicht gleich. Ich plane ja einiges vor und hab da auch die "Termine" dafür in einem Kalender stehen, so komme ich nicht unter Druck oder sowas. Ich mache das eigentlich ziemlich von Anfang an so und mir geht es sehr gut damit.
    1-2 Tage bevor ich die Rezi veröffentliche, lese ich sie mir nochmal durch. Zum einen wegen Rechtsschreibfehlern, die einfach immer wieder auftauchen, egal wie oft ich sie mir vorher durchgelesen hab xD Zum anderen um zu schauen, ob mir noch was anderes aufgefallen ist bzw. sich etwas an meiner Meinung geändert hat. Das passiert zwar selten, aber manchmal kommen dann doch 2-3 Eindrücke dazu, die sich mir beim Lesen der Rezi in Erinnerung rufen, oder ich streiche auch 2-3 Sätze, die mir nicht mehr passend erscheinen.
    Für mich ist das so die beste Lösung :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Das mit den Notizen finde ich eine gute Idee. Ich nehm mir immer vor welche zu machen, vergesse das aber andauernd.
      Das ich die Rezis mal 1-2 Tage liegen lassen sollte, was sicher auch hilft
      Aber da bin ich immer so ungeduldig

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    2. Da ich eigentlich nur zuhause lese, da ich ansonsten keine Zeit habe, liegt immer mein Notizblock bereit ;) Das hilft mir auch beim Lesen oft, meine Eindrücke klarer zu sehen oder bestimmte Themen, die mir nähergehen, besser zu überdenken.

      Durch das Planen der Blogbeiträge veröffentliche ich Rezensionen oft erst 1-2 Wochen später, das gibt mir etwas Luft und ich hab keinen Stress. Ungeduldig bin ich in dem Punkt gar nicht :) Ich muss zwar meine Gedanken gleich nach dem Lesen aufschreiben, aber ich merke schon, wenn ich dann nach einer Woche, kurz vor dem Veröffentlichen, nochmal drüber lese, dass mir einiges noch einfällt oder ich lieber umformuliere, eben weil das ganze etwas sacken konnte ;)

      Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt!

      Liebste Grüße, Aleshanee

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  5. Huhu,

    ich schreibe meine Rezensionen immer so wie ich gerade Lust und Laune habe. Verspüre ich aktuell keinen Drang die Rezi jetzt direkt zu schreiben kommt in der Regel auch nichts gutes dabei heraus. Ich muss irgendwie immer für mich den passenden Moment finden. Der kann mal direkt nach dem Lesen sein, manchmal auch erst ein paar Tage später.

    LG
    Bettina

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    1. Das ist wohl auch ein Faktor, der mit eingreift und sicher auch bei mir einen Teil einnimmt. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.

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    2. @ Bettina: Ich schreib sie dann tatsächlich auch, wenn ich gerade keine Lust habe, weil ich ja erst danach ein neues Buch anfange.
      Und es geht tatsächlich, wenn ich mal angefangen hab, dann kommt der Rest meistens doch von allein ;)

      Wobei es einfach auch unterschiedlich ist, bei manchen Büchern fällt mir sehr viel ein, was ich dazu sagen möchte, bei anderen nicht.

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  6. Huhu,
    ich schreibe eine Rezension eigentlich NIE direkt nach dem Lesen. Ich muss das Buch auch immer ein wenig sacken lassen.
    Und auch, wie du schon gesagt hast, manchmal fallen mir dann Dinge auf, die ich beim Lesen ganz anders empfunden habe.
    Ich mache mir Notizen in einem kleinen Büchlein, was ich unbedingt reinbringen muss.
    Es gibt natürlich auch Bücher, die so toll sind, dass ich die Rezi gleich sofort runter schreiben muss, aber meistens erfolgt das dann per Hand und beim Abtippen ändere ich dann doch wieder was. :D

    Liebe Grüße
    Melanie

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  7. Ich schreibe die Rezensionen ziemlich zeitnah, allerdings liegt es daran, dass ich bereits beim Lesen mit Notizen mache und auch Stellen markiere, die mir zur Rezi nützlich sind (Zitate, besondere Stellen und Formulierungen).
    Es gibt allerdings Bücher, da fällt mir die Rezi an sich schwer, weil ich mich nicht entscheiden kann, was ich von dem Buch oder dem Autor halten soll, dann liegen die Sachen doch ne Weile rum.
    Ich glaube, da gibt es auch kein richtig oder falsch.

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  8. Hallo,

    ich handhabe es ähnlich wie Aleshanee. Bevor ich ein neues Buch anfange schreibe ich die Rezension und während dem Lesen mache ich mir Notizen.

    Sobald die Rezension fertig ist, wird sie ein oder zwei Tage später nochmal gelesen und anschließend veröffentlicht.
    Bis jetzt bin ich gut mit der Variante gefahren.

    Liebe Grüße

    Tina von Tina's Leseecke

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  9. Das ist wirklich eine sehr gute Frage. Ich mache mir, wie viele andere hier auch, Notizen während ich das Buch lese. Ich notiere mir also ganz frische, emotionale Gedanken zu dem Buch. Meistens habe ich keine Zeit direkt nach der letzten Seite die Rezension zu schreiben und so verstreichen automatisch ein bis zwei Tage. In denen überdenke ich dann meine Meinung und versuche diese auch besser begründen zu können. Während ich dann für die richtigen Worte suche, bildet sich relativ klar meine wirkliche Meinung raus. Wenn ich mal mehr als ein, zwei Wochen warte, schaffe ich die Rezension nicht mehr wirklich. Vor allem, wenn ich keine Notizen gemacht habe. Die Hälfte wird vergessen, kleine Kritikpunkte weggeworfen und Meinungen ohne Begründungen lasse ich ungern in meine Rezensionen.

    Meine kleine Richtlinie sind da schon 2-3 Tage nach der letzten Seite :)
    Liebst, Lara von Fairylightbooks :)

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  10. Ich fange an mir Notizen zu machen, wenn ich ca. 1/3 des Buches gelesen habe. Dann schreibe ich ganz frisch, was mir bis dahin positiv oder negativ aufgefallen ist. Meist wird dieser Teil dann später die Einleitung zur Rezension, wo ich schreibe, wie meine Erwartungserhaltung war, was das Thema des Buches ist usw.
    Wenn ich mit dem Lesen fertig bin, warte ich meist mindestens 1 Woche um es zu verarbeiten und schreibe dann die richtige Rezension. Mir gefällt es besonders gut, zu vergleichen wie sich meine Erwartung und mein erster Eindruck bestätigt oder verändert hat. Selbst nach der Lektüre hat das Buch manchmal noch einen "Nachhall". Es ist schon vorgekommen, dass mir Bücher umso besser gefallen haben, umso mehr ich darüber nachgedacht habe, oder umgekehrt genauso. Mir ist aufgefallen, dass besonders Bücher, die einen richtigen Sog entwickeln, mir dann hinterher doch nicht so gut in Erinnerung bleiben, während Bücher, welche ich vielleicht schwierig zu lesen fand oder zu langatmig, dann irgendwie doch ihren Reiz entfalten.

    Liebe Grüße, Anja

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  11. Hallo Liebes,

    bei mir ist so, dass ich zu Beginn des Bloggens immer sofort die Rezi geschrieben habe, bevor ich ein neues Buch begonnen habe. Mittlerweile ist es so, dass ich mindestens eine Nacht drüber schlafe, bevor ich die Rezi schreibe. Ich habe das Gefühl, dass es dann einfach besser ist und ich es besser "verarbeiten" kann.

    Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende
    Charleen

    P.S.: Hast du vielleicht Lust mal wieder bei meiner Cover-Aktion teilzunehmen? Ich würde mich freuen :)

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  12. Hey!
    Ich habe ein absolutes Kurzzeitgedächtnis. Eine Woche nachdem ich ein Buch beendet habe fällt es mir schon unheimlich schwer, meine Meinung noch in Worte zu fassen. Ich schreibe meine Rezensionen schon während des Lesens und überarbeite sie dann nach Ende des Buches nur nochmal kurz indem ich sie in eine logische Reihenfolge bringe und ein Fazit schreibe.
    Ich kann nachvollziehen, dass andere Leser ein Buch erst sacken lassen möchte, mein Weg wäre es nicht.
    LG
    Yvonne

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  13. Eine interessante Frage, auf die es (wie du ja auch schon festgestellt hast) nicht die richtige Antwort gibt. Jede Vorgehensweise hat Vor- und Nachteile.

    Ich persönlich schreibe eigentlich immer erst mit mindestens ein paar Tagen Abstand eine Rezension, damit mein Unterbewusstsein alles einordnen kann. Aber natürlich vergesse ich in der Zeit auch schon wieder Details. Jedoch ist meine Erfahrung, dass der "erste Rausch" nicht der beste Ratgeber ist, um das zu schreiben, was Menschen auch noch Jahre später auf dem Blog lesen können. Ich würde aber wahrscheinlich mehr Rezensionen schreiben und veröffentlichen, wenn ich mich stärker dahinterklemmen würde und sie ggf. auch mal vorschreibe. Allerdings ist es mir auch nicht mehr so wichtig, jedes Buch zu rezensieren.

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  14. Hi Lilly,
    früher habe ich meine Rezensionen oft direkt nach dem Lesen geschrieben und veröffentlicht. Kurz danach war ich dann manchmal schon unzufrieden damit, weil mir wichtige Punkte im Eifer des Gefechts durchgegangen sind.
    Inzwischen lasse ich mir etwas mehr Zeit damit. Und beim Lesen mache ich mir auhc oft Notizen zu wichtigen Punkten, die ich unbedingt in der Rezension erwähnen möchte.
    Für mich funktioniert das so echt gut. Ich denke, dass jeder eigene Erfahrungen machen muss um zu schauen, wie es für einen selbst am besten klappt.
    Liebe Grüße
    Julia

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  15. Ich muss auch so schnell wie möglich schreiben. Gerade die Chick-Lit-Romane lies ich eher weg, um abzuschalten und damit ich die noch auseinander halten kann, ist schon eine zeitnahe Rezension angesagt. #litnetzwerk

    LG
    Daggi

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  16. Hey :)
    Also ich habe, als ich mit dem bloggen angefangen habe, immer direkt nach beenden des Buches die Rezension geschrieben. Inzwischen mache ich das aber nach Lust und Laune. Wenn ich gerade keine Lust habe eine Rezension zu schreiben, dann warte ich halt eben ein paar Tage damit, bevor ich ganz lustlos am Laptop sitze. Dadurch, dass ich inzwischen auch nicht mehr alle Bücher rezensiere, die ich lese, kann ich da auch inzwischen ein wenig entspannter rangehen. Während des Lesens merke ich, ob ich was zum Buch zu sagen habe oder nicht und die Entscheidung ist schnell getroffen.
    Manchmal, wenn ich zu einem Buch eine Rezension schreibe, verlässt mich aber mittendrin die Lust und dann breche ich die Rezension mittendrin ab und schreib sie erst am nächsten Tag zu Ende.
    Vielleicht sollte ich aber auch mal damit anfangen, Notizen während des Lesens zu machen, wie viele anderen.

    Liebe Grüße
    Isabell

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  17. Hallo :)
    Interessante Gedanken! Ich finde, dass es auch extrem vom Buch abhängig ist. Generell finde ich einige Tage zu warten auch ganz sinnvoll. Nur passiert es mir manchmal, dass dann nach einigen Tagen die Zeit fehlt und dann kommt man erst einen Monat später zu einer Rezension :D

    Ansonsten halte ich es auch oft nach dem Prinzip "An was ich mich nach drei Tagen nicht mehr erinnere, das war eher nebensächlich"...
    Viele Grüße
    Jennifer

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  18. Eine sehr interessante Frage!

    Ich versuche immer, die Rezension fertig zu haben, bevor ich das nächste Buch anfange. Denn wenn ich schon wieder ein neues Buch lese und daraus die Stimmung und die Eindrücke aufnehme, verwischt genau dieses Bild aus dem vorhergehenden Buch. Und welche Stimmung das Buch vermittelt hat, soll doch auch in meine Rezension einfließen.

    Mir ist es auch schon passiert, dass ich ein Buch als ganz gut, aber nicht überragend einsortiert habe, und irgendwann stelle ich fest, dass es eine Langzeitwirkung entfaltet und mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Bisher habe ich das zwar noch nicht gemacht, aber ich halte es schon für legitim, die Rezension dann nochmal um einen Absatz zu ergänzen und das auch anzumerken. Oder gar das Buch nochmal zu lesen und einen zweiten Eindruck anzufügen. Das würde ich auch gerne bei anderen Rezensionen lesen, wenn es jemandem so geht, dass sich die Meinung mit etwas Abstand ändert.

    LG Gabi

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  19. Bei mir ist es sehr unterschiedlich. Ich mache mir nicht immer Notizen und dann ist es auch schon mal blöd, zu lange zu warten. Manchmal setze ich mich kurz nach dem Beenden des Buches an den PC und tippe stichwortartig (mit lauter Hektiktippfehlern) ein paar Gedanken ein. Manchmal werden schon Sätze daraus. Danach fällt mir das Rezensieren meist leichter, vor allem, wenn ein paar Tage vergangen sind. Leider klappt es mit der PC-Zeit nämlich nicht immer so, wie ich es gern hätte. Und für eine Rezension nehme ich mir Zeit am Stück, sonst geht es nicht.

    Die Erfahrung, dass ich ein Buch später anderes bewerte als direkt nach dem Lesen, habe ich auch gemacht. Ich "protokolliere" meine Bücher bei Goodreads und ändere den Status immer schnell nebenbei am Handy. Am Ende vergebe ich dann gleich die Sternchen. Beim Rezensieren, spirch der intensiven Auseinandersetzung mit dem Buch, kam es auch bei mir schon vor, dass ich nicht mehr die gleichen Sternchen bzw. Tintenfässchen vergeben wollte. Daher verzichte ich inzwischen auf dem Blog komplett auf eine Punkte/Sterne-Bewertung.

    Liebe Grüße,
    Mona

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  20. Ich warte meist einige Tage, manchmal auch Wochen damit, eine Rezension zu schreiben. Es ist bei mir nämlich genauso, wie du beschreibst: Erst bei längerem Nachdenken fallen mir Punkte auf, die neben dem reinen Gefühl nach Abschluss des Buches schließlich den Ausschlag darüber geben, wie ich das Buch bewerte. Meist mache ich während und direkt nach dem Lesen Stichpunkte, wobei sich einige Beobachtungen als richtig erweisen, ich bei anderen Dingen meine Meinung nach längerem Lesen aber ändere. Deshalb warte ich immer einige Zeit und lasse auch eine fertige Rezension gern nochmal ein paar Tage ruhen.
    Viele Grüße
    Jana

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  21. Hey!

    Darüber habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Ein wirkliches System habe ich da leider nicht, ich entscheide das eigentlich immer spontan nach Lust und Laune. In der Regel versuche ich aber, das Buch zu rezensieren, bevor ich ein neues anfange. Wenn ich schon was neues gelesen habe, fällt es mir immer total schwer, mich für die Rezension wieder richtig reinzudenken und ich bin einfach kein Typ für Notizen. Letztendlich finde ich die Variante vorschreiben und später bei Bedarf editieren am besten. So vergisst man nichts und kann seine Meinung aber nochmal ändern bzw. eventuell noch Punkte ergänzen, die einem erst später wichtig erscheinen.

    Liebe Grüße,
    Angie

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  22. Ich schreibe meine Rezensionen immer direkt, nachdem ich das Buch beendet habe. Denn sobald ich ein neues Buch beginne, habe ich Angst, dass ich durcheinander komme oder etwas Wichtiges vergesse. Bin ich mit der Rezension zufrieden, wird sie veröffentlicht. Habe ich das Gefühl, dass ich noch nicht alles gesagt habe oder vielleicht etwas vergessen haben könnte, warte ich mit der Veröffentlichung noch ein wenig. Dann habe ich aber das Grundsätzliche schon aufgeschrieben und kann beruhigt ein neues Buch beginnen :-)

    Lieber Gruß,
    Marion
    #litnetzwerk

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  23. Hallo Lilly,
    ich mache mir während des Lesens einige Notizen und warte tatsächlich inzwischen auch ein paar Tage ab bevor ich eine Rezension schreibe bzw. veröffentliche. Ich habe auch festgestellt, dass es oft ein paar Tage braucht, bis sich ein Buch gesetzt hat.
    Manchmal schreibe ich die Rezension auch gleich, aber warte mit der Veröffentlichung noch ein paar Tage und lese mir dann alles noch mal durch.
    Liebe Grüße
    Vera

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  24. Ich warte auch immer unglaublich gerne, bevor ich eine Rezension schreibe. Manchmal ist es mir zeitlich so oder so nicht möglich, eher eine Rezension abzutippen, auf der anderen Seite warte ich so oder so immer gerne. Zum einen ändert sich - wie du schon sagst - die Meinung ab und an noch einmal. Zum anderen finde ich, dass sich nach einiger Zeit viel besser herauskristallisiert, was man wirklich sagen möchte und was eher unwichtig ist.

    Liebst,
    Jule

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  25. ich muss ganz ehrlich sagen, dass das bei mir variiert. Es gibt Bücher, bei denen ich kurz nach dem Beenden einfach alle Gedanken loswerden muss. Manchmal schreibe ich dann die Rezension und füge nach ein paar Tagen noch das ein oder andere hinzu.
    Es gibt aber auch Bücher, bei denen ich mich davor drücke, die Rezension zu schreiben. Bei denen ich ganz oft nicht sofort die richtigen Worte finde oder mich einfach noch nicht bereit dazu fühle, meine Gedanken aufzuschreiben.
    Dass ich meine Meinung während dem Schreiben ändere, kommt vor. Gerade bei Büchern, die ich eher mittelmäßig fand.Vermutlich, weil man sich einfach nochmal stärker mit den Stärken und Schwächen der Geschichte auseinandersetzt.
    Tolles Thema!
    Viele Grüße,
    Emily

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  26. Also ich persönlich schreibe möglichst zügig nach dem beenden des Buches, aber eher weil ich doch gerne mal Aspekte vergesse und es ja so gut wie möglich wiedergeben. Aber bei manchen Büchern muss ich dann doch auch mal länger grübeln.

    Ich denke es ist einfach vom Buch abhängig und auch ein wenig vom Charakter des Lesers. Glaube eine pauschale Antwort gibt es da nicht.

    Alles Liebe,
    Sinah

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