[ReziEx] Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten - Robert C. Marley

14 Dezember 2017


Gordon Wigfield, ein Goldschmied aus London, wurde Tod in seiner Werkstatt gefunden. Sogleich wird Chief Inspector Swanson auf den Plan gerufen und nimmt die Ermittlungen auf, um den Mörder schnellstens hinter Schloss und Riegel zu bringen. Doch Wigfield bleibt nicht das einzige Opfer. Immer mehr Leichen, die auf bestialische Weise ermordert wuden, tauchen auf und ziehen Swanson und sein Team tiefer in die Kreise der Gesellschaft.

Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht und war auch gleich mitten im Geschehen. Schnell wird man Zeuge, was passiert und beginnt an der Seite von Inspector Swanson und seinem Team nach dem Täter zu suchen. Dass es nicht nur bei einer Leiche bleibt, ist von Anfang an klar. Die Geschichte baut Stück für Stück ihre Spannung auf, die Allerdings schnell ihren Bogen verliert. Einige Sachen werden schnell vorhersehbar, so wie auch der Täter relativ früh für mich klar war.

Mit den Charakteren hatte ich meine größten Schwierigkeiten. Ich habe nicht nur die Namen der meisten vergessen, sondern auch einfach keinen Bezug zu ihnen gefunden. Zum Protagonisten Swanson, habe ich genau so viel Draht gewonnen, wie zu einem Passanten auf der anderen Straßenseite.
Robert C. Marley gibt zwar einige Hintergrundinformationen zu den Charakteren des Buches, aber für mich blieben sie doch undurchschaubar.

Wer mich schon etwas länger kennt, weiß vielleicht, dass ich ein großer Fan von London des 19. Jahrhunderts bin. Das ich also in das Setting vollends und mit einem Hechtsprung eingetaucht bin, kann man mir wohl nicht verübeln.
Allerdings stehe ich nun vor meiner persönlichen Frage, ob sich das Setting so gut vor meinem geistigen Auge erstreckt hat, weil der Autor es gut aufs Papier gebracht hat oder weil ich selbst schon viele Bilder und Filme aus dieser Zeit gesehen habe. Meine Antwort: Ein bisschen von beidem.

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten ist ein Buch, das mich zwischen zwei Stühlen stellt. Auf der einen Seite hatte ich eine Menge Spaß es zu lesen und wollte es nicht aus der Hand legen. Wollte immer tiefer in das viktorianische London eintauchen. Auf der anderen Seite waren mir die Charaktere viel zu blass und nahmen mir somit den wichtigen Bezug zu der Geschichte.
Trotzdem werde ich der Reihe eine weitere Chance geben und auch den nächsten Teil lesen.

Mein Dank geht an den DRYAS-Verlag, der mir das Buch hat zukommen lassen ♥





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