Jonathan Stroud - Lockwood & Co, Die seufzende Wendeltreppe

15 Januar 2016

Infos zum Buch
Autor: Jonathan Stroud
Verlag: cbj Verlag
Seitenzahl: 432
Genre: Thriller
Preis: 12,99 €
kindle: 9,99 €
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Story 
Seit Jahrzehnten wird England von Geistern heimgesucht. Es ist wie eine ausgebrochene Epidemie, wogegen sich einige Gruppen zusammen gefunden haben, um gegen die großen und kleinen Übel zu kämpfen und sie aus zu löschen. Darunter auch die Agentur Lockwood &Co, die von drei Mitarbeitern geführt wird.
Alles läuft gut, bis sich das Team einen schwerwiegenden Fehler erlaubt und somit in eine großen Schuldenfalle gerät. Um dort wieder raus zu kommen nehmen Lucy, Lockwood und George einen Auftrag an, der ihnen das eigene Leben kosten könnte.

Wenn man sich Klappentext und Inhaltsangabe durchliest erkennt man schnell, dass man eine Geschichte mit Spannung, Humor und vielleicht sogar ein wenig Grusel erwarten kann. Letzeres hätte ich mir schon etwas mehr gewünscht. Trotzdem findet man schnell den gemütlichen Lesefluss. Die Story lässt sich ohne Probleme lesen und gehört eher zu den einfachen Leseerlebnissen, was nicht heißt, dass sie langweilig ist. Sie ist zwar nicht die spannenste, aber zum einschlafen garantiert auch nicht.
Viel eher ein schönes Mittelding, mit großen Schritten Richtung "spannend" und "unterhaltsam".

Charaktere
Diesmal viel es mir wirklich schwer mich mit Lucy, der Protagonisten zu identifizieren. Ich hab mich viel mehr mit Lockwood und George verstanden, auch wenn bei beiden die Vergangenheit nicht so ganz geklärt ist. Oder besser gesagt, man so gut wie gar nichts im ersten Band erfährt.
Ehrlich gesagt ging mir Lucy doch ein wenig auf die Nerven. Immer hatte sie die besten Einfälle oder war die Retterin in der Not.
Ich hätte gerne auch mal George an der Spitze kämpfen sehen. Vielleicht werd ich in den nächsten Bänden noch warm mit Lucy, aber bis dahin freu ich mich über neue Erkentnisse zu Lockwood und George von denen ich mir auf jeden Fall mehr erhoffe.

Schreibstil
Der Schreibstil errinert stark an ein typisches Jugendbuch. Mir fehlte ein wenig der gruselige Anteil der in vielen Gesprächen angedeutet wurde. Aber so konnte man auch die Fantasie ein wenig spielen lassen.
Wie für ein Jugendbuch meist sehr typisch, lässt es sich einfach und schnell lesen. Wenn man einen freien Tag hat, dann kann man sich mit diesem Buch auf die Couch mummeln und es sogar in einem Zug durchlesen.

Fazit
Ganz hat mich das Buch nicht überzeugt. Ich habe es zu Beginn sogar einige Male weg gelegt, aber immer wieder zur Hand genommen. Die Spannung steigt mit den gelesenen Seiten und je weiter man kommt um so näher kommt man zu der besagten Wendeltreppe. Und hier auch der Minuspunkt. Für mich kam die seufzende Wendeltreppe viel zu weit hinten und dauerte zu kurz.
Ich hätte mich gefreut, wenn man sich mehr damit beschäftigt hätte. An manchen Stellen kam es mir so vor, als hätte Jonathan Stroud den Titel seines Buches vergessen.
Dennoch ein gutes Buch. Ich werde die Serie weiter verfolgen.



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