Der Schmerz der Puppen - Li Burgard

17 November 2015

Infos zum Buch

Autor: Li Burgard
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 216
Genre: (Psycho)thriller
Preis: 8,95 €
kindle: 0,99 €
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Mein Dank geht an Li Burgard, die mir Der Schmerz der Puppen und auch die anderen Bücher der Reihe zur Verfügung gestellt hat. 



 Story

Julia führt ein normales Leben. Sie hat einen guten Job, eine beste Freundin. Fehlt nur noch der richtige Mann. Und den soll sie sehr schnell kennen lernen. Durch die Unterstützung ihrer besten Freundin Melanie findet sie schnell ein Date mit einem attraktiven Mann, der ihr zuvor schon öfter aufgefallen ist. 
Schnell stellt sich herraus, dass Christian kein Mann ist, den Frau gerne kennen lernen will. Bei ihrem ersten gemeinsamen Date, merkt Julia schnell, dass Christian nichts Gutes im Sinn hat. Brutal fällt er über sie her. Auch jede Chance endlich ein normales Leben führen zu können vereitelt er durch seine weiteren Taten. 

Wenn man das Buch in der Hand hält erkennt man schnell, dass hier nicht um den heißen Brei herrum geredet wird. Ich habe sogar damit gerechnet, dass am Ende einige Fragen offen bleiben würden, aber dem war nicht so. Was mir nicht ganz so gefallen hat, war das einige Dinge vorhersehbar waren. So wusste ich schnell, wer hinter Christian steckte, oder was aus den Überlebenen wurde. Doch ich habe diese kleinen Fehler, wenn man es überhaupt so nennen kann, nicht negativ aufgefasst. Ich hatte sogar mit Klischées gerechnet. 
Das volle Potenzial wurde leider nicht ausgeschöpft.

Charaktere

Positiv aufgefallen ist mir, dass Anna Weber, welche die Ermittlungen in der Reihe führt, nicht sofort in dem Buch vorgestellt wird, sondern dass das Augenmerk mehr auf Julia gelegt wird. Trotzdem bekommt man auch in Annas Leben einen Einblick.
Julia, um die es in Der Schmerz der Puppen geht ist ein starker Charakter. Man unterstützt sie gedanklich bei ihren Kämpfen.

Schreibstil

Der Stil von Li Brugard erinnert mich sehr an Fanfictions aus dem Internet. Aber nicht im schlechten Sinne. Es sind viel mehr die Fanfictions von Autoren, die schon jahrelang dem Hobby nacheifern. Das Buch lässt sich wirklich flüssig lesen.
Die Sprünge zwischen der ersten und dritten Person innerhalb der Kapitel war etwas verwirrend und hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen. Die Sprünge zwischen den Kapiteln konnte man aber gut nachvollziehen.

Fazit

Niemand ist perfekt und auch dieses Buch weist einige Ecken und Kanten auf. Doch hält dieses nicht davon ab, dass Buch zu lesen und zu hoffen, dass der Mistkerl schnell gefangen wird. Ich selbst fand es schon schade, dass meine Vermutungen bewahrheitet wurden. Besonders das Ende. Da hätte ich mir eine Überraschung gewünscht. Aber vielleicht war es das ja für andere Leser auch. Vom Genre her hätte ich mir etwas mehr Thriller gewünscht. Aber ich muss auf der anderen Seite erwähnen, dass es wohl auch sehr gut in die Sparte des Psychothrillers gepasst hätte.
Kurz gesagt ein Buch mit Potenzial nach oben.
Ich freue mich die nächsten Bücher dieser Reihe zu lesen.


 

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